Es ist die Neugier, die mich antreibt. Sie führt mich tief ins Herz der Welt.
Arundhati Roy
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Filmwerkstatt Nr. 16

16. Filmwerkstatt - Frauen* machen Filme 'Atem / Breath'

mit der Filmmacherin Antonia Lerch

06.03.2017 - 20.07.2017

18.30 Uhr

8 Termine Filmwerkstatt, á 2-3 Stunden, alle 2 Wochen, Montags, 18:30 Uhr, erster Termin 06. März 2017

Ort: Frauenkreise - Projekt der Lila Offensive e.V. - Choriner Straße 10 - 10119 Berlin - Tel. 280 61 85

Die Filmwerkstatt richtet sich an Frauen*, die gern Geschichten erzählen und wissen wollen, wie aus Bildern, Szenen, Tönen und Musik ein Film entsteht.
Jede Frau* dreht ihren eigenen Kurzfilm (Länge ca. 3 -7 Minuten). Learning by doing. Von der Idee bis zum fertigen Film: Exposé/Treatment/Drehbuch/ Drehplan/ Dreharbeiten, Ausmusterung/Rohschnitt/Feinschnitt/Endfertigung.
Jedes Genre ist möglich: Dokumentarfilm, Experimentalfilm, Spielfilm, Essayfilm, etc.
Auch Frauen*, die noch nie mit einer Kamera gearbeitet haben und Frauen*, die einen Kurzfilm zu einem anderen Thema realisieren wollen, können teilnehmen.
Mini DV-Kameras (von Panasonic) und Equipment werden von FRAUENKREISE zur Verfügung gestellt
Die entstandenen Filme werden im Rahmen einer Premierenfeier bei FRAUENKREISE aufgeführt.

Seit 2004 hat FRAUENKREISE mit Antonia Lerch 14 Filmwerkstätten veranstaltet: 2004 Movement, 2005 Herzschlag, 2006 Selbstportrait, 2007 Atem, 2008 Töchter - Mütter – Grossmütter, 2009 Mann - Frau, 2010 Portrait (Landschaft, Pflanze, Tier, Objekt, Mensch), 2011 Träume, 2011 Gesichter, 2012 Zukunftsträume. 2013 Portrait. 2014 Freude, 2014 Ich seh Dich. Nicht? 2015/16 VOR-URTEIL – PREJUDICE. Mehr als 60 Frauen* und Jugendliche haben in dieser Zeit mehr als 50 eigene Kurzfilme realisiert.

* Antonia Lerch lebt in Berlin und arbeitet als Autorin, Regisseurin, Kamerafrau, Cutterin und Produzentin hauptsächlich für ARTE, ZDF, 3sat. Sie hat bisher mehr als 40 Dokumentarfilme gedreht, die nicht nur im Fernsehen ausgestrahlt, sondern auch zu internationalen Festivals und Ausstellungen eingeladen wurden.

KOSTEN: 1. Teilnahmegebühr Filmwerkstatt: 220 Euro / ermäßigt 195 Euro * (max. 8 Teilnehmerinnen)
In der Gebühr enthalten: 8 Termine Filmwerkstatt á 2-3 Stunden plus Premiere. Mini-DV Kameraausrüstungen (Panasonic, Leica Objektive) und Equipment (Stative, externes Mikro) stehen zur Verfügung. Die Kameras werden untereinander weitergegeben, sodaß jeder Frau* mindestens 3 1/2 Tage pro Woche eine Kameraausrüstung zur Verfügung steht. (Eine Kaution von 100 Euro wird für die Benutzung der Kameras und des Equipments erhoben, die bei Übergabe der Kameras bei FRAUENKREISE hinterlegt wird).
* Ermässigung erhalten Auszubildende, Schüler*- u. Student*innen, Hartz IV / SGB II / SGB XII Empfänger*innen (Nachweise sind in der Anmeldung als Kopie beizufügen).

Angebot Optional, nicht in der Teilnahmegebühr enthalten:
2. Medienwerkstatt und Gebühren
Frauen*, die kein eigenes Schnittprogramm zur Verfügung haben, können via Filmwerkstatt bei FRAUENKREISE in der Medienwerkstatt des Kulturwerks des bbk im Künstlerhaus Bethanien eine Einführung in das Schnittsystem FINAL CUT PRO erhalten und im Studio den Film schneiden und endfertigen.
Die Einführung in das Schnittprogramm (ca. 2 Std.) kostet 30 Euro, der Schnittplatz 15 Euro (4 Std.), 20 Euro (8 Std.)

Anmeldebedingungen: Wir bitten um schriftliche Anmeldung und Überweisung der Teilnahmegebühr von 220 Euro / ermässigt 195 Euro. Mit Zahlungseingang ist die Filmwerkstatt verbindlich gebucht, der Platz gesichert. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Zahlungseingangs berücksichtigt.
Nachweise, die zur Ermässigung berechtigen, sind in der Anmeldung in Kopie beizufügen (siehe auch 1.KOSTEN *„Ermässigung“).
Bei Rücktritt von der Anmeldung kann eine Ersatzteilnehmerin vorgeschlagen werden.
Wir behalten uns vor, die Filmwerkstatt wegen zu geringer Teilnehmer*innenzahl zu verschieben oder abzusagen, ebenso bei Ausfall der Kursleiterin.
Die bereits gezahlten Teilnahmegebühren werden dann zurückerstattet.

Weitere Informationen:
FRAUENKREISE: 030/280 61 85
kontakt@frauenkreise-berlin.de
www.frauenkreise-berlin.de

und auch direkt bei:
Antonia Lerch: 0175/2423288
antonia.lerch@posteo.de
Biografie: www.kulturserver.de/-/kulturschaffende/detail/16767

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Vernissage & Lesung

"Ihr dürft mehr, als Ihr glaubt - Ausstellung"

mit Irmela Mensah-Schramm

20.04.2017 - 13.07.2017

Mo - Do jeweils 12 - 16 Uhr


Irmela Mensah-Schramm geht nicht ohne ihre wichtigsten Utensilien aus dem Haus: Verdünner, Schaber, Spaydosen…. Seit mehr als 30 Jahren ist die Friedensaktivistin in Berlin, Deutschland und Europa unterwegs, um Hass-Propaganda im öffentlichen Raum, Grafittis und Aufkleber an Wänden, Laternenmasten, Verkehrsschildern zu entfernen. So hat sie persönlich in den vergangenen drei Jahrzehnten über 100.000 Hassbotschaften vernichtet und über 70.000 Originalbelege dieser nazistischen Propaganda dokumentiert.

Ab dem 20. April 2017 stellen wir Fotos aus, die die Arbeit von Irmela Mensah-Schramm und von Schüler*innen dokumentieren, die in Workshops mit Irmela ihrem Beispiel folgten und aus Hass-Botschaften Botschaften der Gemeinschaft, der Liebe und der Akzeptanz machten.
Anläßlich der Vernissage am 20. April wird Irmela Mensah-Schramm anwesend sein und aus ihrem Buch „Mein Kampf – gegen Rechts“ (Herausgeber Gesicht Zeigen - für ein weltoffenes Deutschland e.V. - erschienen am 19. Februar 2016 beim EUROPA VERLAG) lesen. Darin beschreibt sie ihren persönlichen Kampf gegen rassistische und faschistische Gewalt.

Ausstellung vom 20. April - 13. Juli 2017

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Reihe: "Wer, wenn nicht wir?" zu zivilem Engagement

Gesprächsreihe & Austausch

"Wer, wenn nicht wir?" mit Christina Schmidt-Dogliani

Frauen*, die eingreifen, anpacken, widerstehen - ziviles Engagement

27.04.2017

19 Uhr

"Wer, wenn nicht wir?" mit Christina Schmidt-Dogliani
27.04.2017
19 Uhr
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In der Reihe präsentieren wir Frauen*, die sich ehrenamtlich, aktivistisch und zivilgesellschaftlich betätigen, die eingreifen, anpacken, widerstehen, wo es sonst niemand tut.
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Wie vereinbaren sie das Engagement mit ihrem Alltag? Mit ihrer Familie? Mit Reaktionen aus dem Umfeld? Was treibt sie an, wie gehen sie mit Rückschlägen um? Was war der zündende Funke, und welches waren ihre ersten Schritte auf dieses Terrain, das Energie konsumiert und gleichzeitig freisetzt? Ihre Geschichten sollen inspirieren, Mut machen, Unterstützer*innen & Nachahmer*innen finden. Die Frauen, deren Arbeit wir hier präsentieren, beantworten Fragen, geben Einblicke und teilen Erfahrungen.
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Christina ist Filmwissenschaftlerin, freiberuflich, lebt in Berlin und Bologna (I) und arbeitet seit fast einem Jahr mit SOS Mediterranee mit denen sie immer wieder als Freiwillige auf See im „search and rescue-Team“ rausfährt, um ihren Beitrag zu leisten gegen das Sterben auf und im Mittelmeer. Dieses Engagement hat ihr Leben auf den Kopf gestellt und „da steht es auch genau richtig“, sagt Christina.

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Reihe: Reihe "Wer, wenn nicht wir?" zu zivilem Engagement von Frauen*

Gesprächsreihe & Austausch

"Wer, wenn nicht wir?" mit Nadine Saeed

Frauen*, die eingreifen, anpacken, widerstehen - ziviles Engagement

27.06.2017

19 Uhr

"Wer, wenn nicht wir?" mit Nadine Saeed
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27.06.2017
19 Uhr
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In der Reihe präsentieren wir Frauen*, die sich ehrenamtlich, aktivistisch und zivilgesellschaftlich betätigen, die eingreifen, anpacken, widerstehen, wo es sonst niemand tut.
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Wie vereinbaren sie das Engagement mit ihrem Alltag? Mit ihrer Familie? Mit Reaktionen aus dem Umfeld? Was treibt sie an, wie gehen sie mit Rückschlägen um? Was war der zündende Funke, und welches waren ihre ersten Schritte auf dieses Terrain, das Energie konsumiert und gleichzeitig freisetzt? Ihre Geschichten sollen inspirieren, Mut machen, Unterstützer*innen & Nachahmer*innen finden.

Die Frauen, deren Arbeit wir hier präsentieren, beantworten Fragen, geben Einblicke und teilen Erfahrungen.
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Nadine Saeed kämpft um die Aufklärung der Umstände, die zum Tod des Geflüchteten Oury Jalloh im Polizeige-wahrsam führten. Ihr geht es aber nicht nur um Gerechtigkeit für Oury Jalloh, sondern um das Thema rassistische Polizeigewalt insgesamt und die breite gesellschaftliche Akzeptanz dieses Unrechts.

„Nicht nur Oury Jalloh wurde getötet. Es sind so viele, die in Deutschland durch Polizeigewalt umgebracht wurden“, sagt Nadine. „Dieser Fall bietet die Chance, das Thema an die Öffentlichkeit zu tragen und so zukünftige Gewalt zu verhindern.“

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Singkreis

Singen ohne Noten

Offener Singkreis mit Sängerin und Chorleiterin Jutta Garbas

29.06.2017

19:30 - 21:30 Uhr

“Singen ohne Noten” - Offener Singkreis.

Keine Singerfahrung oder Notenkenntnisse erforderlich!
Wir singen einfache und berührende Lieder aus aller Welt.

Mit der erfahrenen und leidenschaftlichen Sängerin und Chorleiterin Jutta Garbas
Der Teilnahmebeitrag ist 13€ und ist zu entrichten an die Kursleiterin.
mehr Informationen unter:
www.juttagarbas.de